
18.03.2026
Vom 25. bis 26. März 2026 fand im InterContinental Wuxi Junlai Hotel erfolgreich die 5. Stainless Steel Supply and Demand Conference 2026 statt, die von Shanghai Xinliang Stainless Steel Pipe Industry Co., Ltd. organisiert wurde.
Das Thema der Konferenz war:„Grundlagen stärken, neue Möglichkeiten erkunden, die Lieferkette integrieren und gemeinsam wachsen.“ Ziel der Veranstaltung war es, eine hochrangige Plattform für den Branchendialog zu schaffen, neue Nachfragetrends von Endverbrauchern zu analysieren, das Innovationspotenzial von Unternehmen zu stimulieren und gemeinsam Wege für eine qualitativ hochwertige Entwicklung der Edelstahlindustrie zu identifizieren.
Am Nachmittag des 26. März hielt eine Analystin der Edelstahlabteilung von Shanghai Steelhome E-Commerce Co., Ltd., Frau Sun Liqing, einen Vortrag zum Thema „Ungleichgewicht und Umstrukturierung – Aussichten für die Struktur von Angebot und Nachfrage sowie Preistrends im globalen und chinesischen Edelstahlmarkt“. In ihrem Vortrag lieferte sie eine umfassende Analyse des Edelstahlmarktes im Jahr 2026 in fünf Schlüsselbereichen: makroökonomische Veränderungen, Ressourcenbeschränkungen, Handelshemmnisse, Branchenumstrukturierung und Preistrends.
Sun Liqing stellte fest, dass der Weltmarkt in eine neue Phase des Ungleichgewichts eingetreten sei, die durch den dominanten Einfluss von Geopolitik, politischen Faktoren und steigenden Kosten gekennzeichnet sei. Makroökonomische Faktoren werden zu einem Schlüsselelement bei der Preisbildung.
Indonesiens Quoten für den Nickelerzabbau wurden erheblich reduziert, wobei das langsame Tempo der Genehmigungsgenehmigungen und die Auswirkungen des Ramadan die Versorgungsspannungen weiter verschärften. Gleichzeitig steigen die Nickelerzpreise auf den Philippinen, was den Rohstoffmarkt stark stützt.
Geopolitische Konflikte im Nahen Osten haben zu einem Rückgang der chinesischen Edelstahlexporte in die Region geführt, und Störungen in der Schifffahrt haben zu steigenden Logistikkosten beigetragen. Der stärker werdende US-Dollar und die steigende Nachfrage nach defensiven Vermögenswerten üben Druck auf die Preise für Basismetalle aus und erhöhen die Marktvolatilität.
Die Handelshemmnisse auf den Überseemärkten nehmen weiter zu und üben zusätzlichen Druck auf das Exportumfeld aus. Die Einführung einer CO2-Steuer in der Europäischen Union, der aktive Einsatz von Antidumpingmaßnahmen in Europa und den USA sowie erhöhte Einfuhrzölle auf chinesischen Edelstahl aus Indien, Brasilien, Südkorea und einer Reihe anderer Länder erschweren die Exportaktivitäten erheblich.
In China wurde das Exportlizenzsystem vollständig umgesetzt und die Branche ist in eine Phase steigender Verkaufsmengen durch niedrigere Preise eingetreten. Es wird prognostiziert, dass die Exporte im ersten Quartal im Jahresvergleich zurückgehen werden.
China nimmt hinsichtlich der Produktion und des Verbrauchs von Edelstahl eine weltweit führende Position ein und übt einen entscheidenden Einfluss auf den Weltmarkt aus.
Die Branche verzeichnet ein gleichzeitiges Wachstum von Angebot und Nachfrage, die Marktstruktur wird jedoch immer differenzierter. Die Nachfrage aus der High-Tech-Fertigung und dem neuen Energiesektor bleibt stabil, während die Erholung traditioneller Industrien langsamer vonstatten geht. Die Vernetzung zwischen den Termin- und Spotmärkten nimmt zu, was zu einer erhöhten Preisvolatilität führt. Die souveränste Dynamik zeigen die Produkte der 300er-Serie, deutlich vor anderen Edelstahlgruppen.
Laut dem Experten befindet sich die Branche im Stadium des gleichzeitigen Einflusses von drei Schlüsselfaktoren: hohe Kosten, staatliche Politik und Nachfrage. Hohe Rohstoffpreise stützen den Markt stark, die Auswirkungen von Export- und Umweltbeschränkungen lassen allmählich nach und die Inlandsnachfrage beginnt sich dank Maßnahmen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums zu erholen. Damit steht die Branche vor einer Phase der regulatorischen Umstrukturierung und Strukturoptimierung.
Abschließend stellte Sun Liqing eine Prognose für 2026 vor. Ihrer Meinung nach wird sich der Edelstahlmarkt vor allem in einem Erholungskorrekturmodus mit Preisschwankungen entwickeln.
Kurzfristig wird eine starke Kostenunterstützung dazu beitragen, die Preise relativ hoch zu halten, aber die Auswirkungen von Exportfaktoren und der makroökonomischen Stimmung können zu korrigierenden Rückschlägen führen.
Mittelfristig ist mit einer Erholung der Nachfrage und einer Optimierung der Exportstruktur mit einem allmählichen Anstieg des Preisniveaus zu rechnen.
Die Grundlogik des Marktes wird das ganze Jahr über darin bestehen, dass die Kosten die Preisuntergrenze bestimmen, während Nachfrage und Exporte das Potenzial für weiteres Wachstum bestimmen.